LEBEN(swerk)

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Durch die Nacht getrieben

Noch bin ich müde. Mein Kopf brummt ein bisschen. Nicht vom Alkohol. Das liegt an den verqualmten Kneipen. Dicke Luft.

Eigentlich wollte ich gestern alles nicht.

Ich wollte mein Sofa nicht verlassen. Ich wollte mich nicht ausgehfein machen. Ich wollte nicht mit dem Fahrrad zum Tanzbrunnen fahren. Tanzen wollte ich erst recht nicht.

Was aber tun, wenn die beste Freundin im Tanzbrunnen auf einem Konzert war und danach After-Show-Party ist und es unheimlich lustig zu sein scheint?

Sofa verlassen. Ausgehfein machen. Mit dem Fahrrad zum Tanzbrunnen fahren. Tanzen.

Und wir haben getanzt. Wie die Bekloppten! Und gelacht. Und warm war es. Und… Ach.

Gestern Abend war - neben dieser Tanzteeähnlichen Familenfestivität (Männer? Vergiss es. Die brauchbaren wurden von ihren Frauen dorthin geschleppt. Die verfügbaren waren Brötchen.) - sowas wie Kneipenhopping in Ehrenfeld, nur diesmal in der Südstadt, also vor meiner Haustüre:

Explore Südstadt

Ich wollt so gern noch dorthin…

So sind also Tanja und ich vom Tanzbrunnen in Richtung Bahn getapst. Unser Ziel: Die Südstadt. Am Bahnhof trennten sich unsere Wege. Sie mit der Bahn nach Hause, ihr Fahrrad holen, ich mit dem Fahrrad schon mal vor.

Auf Grund schrecklich widriger Umstände kamen wir in der Südstadt leider nicht mehr zusammen. Was tun? Irgendwem ein Gespräch aufdrängen… Wenn möglich ist Irgendwem männlich, charmant, attraktiv,…

Er war männlich. Reicht.

Puh.

Vom Keimax, meiner erste Anlaufstelle, ging es dann weiter in die Ubierschänke. Ein inhaltsfreies Gespräch und ein Kölsch weiter habe ich mich schwungvoll von meinem Gesprächspartner verabschiedet und ihn volltrunken an der Theke sich selbst überlassen.

Man kann nicht immer gehen, wenn es am schönsten ist. Manchmal reicht es, wenn man dann geht, wenn man einfach gehen muss.

Eine Frau muss geh’n, wenn sie geh’n muss.

Auf dem Weg zur Türe, die den Weg zu meinem Fahrrad eröffnete und somit dem Schlüssel zu meinem kuscheligen Bett bedeutete, grinsen mich drei Jungs rotzig an. Und das um halb drei nachts!

Alles klar. *Gesprächsaufdrängmodus: An*

Vier Jungs, ein Mädel und ich (also genau genommen vier Jungs und zwei Mädels, ich war ja jetzt auch dabei) und ein Zug durch die Nacht.

So haben wir tanzend und Tag gemacht. Bis heute morgen, sieben Uhr.

Ich werde jetzt noch ein Stündchen dösen…

Lächelnd, weil es wirklich schön war.

Ich wünsche euch einen schönen Sonntag und hoffe, ihr hattet eine ebenso schöne Nacht.

 

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4 Mit-Er|leber bei “Durch die Nacht getrieben”

  1. Mainzel

    Na also. Morgens um Sieben ist Christinas Welt wieder in Ordnung.
    Die schönen Momente liegen manchmal näher, als man denkt. Man muss ihnen nur die Chance geben sie zu erLEBEN !


  2. hoffentlich hast du dich gut erholt und den schönen Tag genossen!!!

    Diesen Abend nenne ich mal sehr spontan… *grins*

    Drück dich…


  3. […] eine spontane Nacht folgte gestern prompt ein perfekter Tag. Ein leichter Hauch von Nachwehen der samstäglichen Ausschweifungen (die man gar nicht als solche erkennen würde, wenn nicht die Uhrzeit wäre. Zwei Caipi und fünf […]


  4. das hört sich wirklich sehr spannend an… schon lange nicht mehr so durchgemacht! frau wird alt ;-) wird schon nochmal kommen…

Mit-Er|leben

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